Chilenische Revolte. Eine Chronik

ein  Dokumentarfilm  Ausstellung, kuratiert von José Cáceres

7. Februar,  2019, 18.00 Uhr: Eröffnung und Vortrag von Belén Ramírez

Zuhause


Seit dem 18. Oktober 2019 befindet sich Chile im Aufstand. Der gesellschaftliche Umbruch hat die Legitimität des neoliberalen Modells des Landes auf die Probe gestellt: „Chile ist erwacht“ war die Schlagzeile weltweit. Die Proteste hatten eine große Beteiligung auf den Straßen, um Ungerechtigkeiten innerhalb der chilenischen Gesellschaft aufzuzeigen.  Die Proteste  sind zu einer Stimme und einem Archiv der sozialen Bewegung geworden –  seine Unzufriedenheit und Forderungen haben einen Katalysator gefunden  in den Graffitis und Plakaten, die die Straßenmauern chilenischer Städte bedecken. Auch die Straßen haben die sozialen Medien erreicht. Bilder, Videos und GIFs verbreiten die Stimme der Bewegung in die digitale Sphäre.

 

Die Ausstellung  „Chilenische Revolte. A Chronicle“ zeigt diese soziale und politische Erzählung der Straße als Ausgangspunkt für eine „inoffizielle“ Chronik der chilenischen Revolte. Es zeigt die Arbeit verschiedener Grafik- und audiovisueller Künstler, die  legen ihre Werkzeuge an die  Dienst der Revolte. Die Plakate und Videos werden durch Artikel, Fotos und Berichte ergänzt, um die Wurzeln und Probleme der sozialen Revolte aufzuzeigen.

 

Ziel der Ausstellung ist es, das Bewusstsein für die aktuelle Situation in Chile im Schweizer Kontext zu schärfen.

 

Die Ausstellung wurde von Jose Cáceres kuratiert, mit der uneingeschränkten Unterstützung und Zusammenarbeit von Elena Rosauro und Adriana Domínguez.

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