Of Ghosts and Ferns

mit Werken von Maler Duo Boskovic-Scarth und Maria Fernanda Ordoñez

Vernissage Samstag 4. Juni 2022, 6pm

Finissage Samstag 25. Juni 2022 mit Performance + Musik

Öffnungszeiten:

Mittwoch 15. Juni  16 - 19 Uhr

Freitag 17. Juni  16 - 19 Uhr

Mittwoch 22. Juni  16 - 19 Uhr

Samstag 25. Juni  Finissage

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Was haben Geister und Farne gemeinsam? Europäischen Sagen aus dem 16. und 17. Jahrhundert zufolge symbolisieren beide die Unsichtbarkeit: Während Geister per Definition unsichtbar sind, soll Farn die Eigenschaft haben, unsichtbar zu machen.

 

Weil Farne weder Blumen noch Samen produzieren, vermuteten die Menschen während Jahrhunderten, dass die Samen unsichtbar sein müssten – und die Pflanze als Folge auch Menschen unsichtbar machen würde.

 

Die Bilder in der Ausstellung sind sichtbar, aber sie provozieren das Unsichtbare. Einige sind traditionelle Stillleben, die subtil an die Vergänglichkeit des Menschen erinnern, andere zeigen explizit den Tod. Und dritte thematisieren die von unsichtbarer Präsenz bewohnte Orte.

 

Das Farn ist das verbindende Element der Künstler*innen. Es erinnert Maria Fernanda Ordoñez (1996) an ihre Kindheit in Kolumbien und erscheint oft auf ihren Leinwänden. Die Pflanze, die vor Millionen von Jahren auf der Erde dominierte und das Fundament schaffte für heutige fossile Brennstoffe, findet auch Eingang in die künstlerischen Arbeiten von Lorenz Boskovic (1990) und Vincent Scarth (1992).

 

Zusammen werden die Künstler*innen in Form eines Wandgemäldes mit den Fenstern des Ausstellungsortes intervenieren sowie einen Geist kreieren, der an der Finissage für das Publikum sichtbar und in einer Prozession rund um la_cápsula wandern wird.

Die Ausstellung wird von der Stadt Zürich und der Stiftung Temperatio unterstützt.