Paula Baeza Pailamilla

Videoscreening

Premiere am 28. November 2020 – 18:00 Uhr.

Weitere Vorführungen am 1., 3. und 5. Dezember um 18:30 Uhr.

Zuhause

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„Mongeley Taiñ Dungun / Nuestra lengua está viva“ (2018). Bildnachweis: Danny Reveco.

Die Mapuche-Künstlerin Paula Baeza Pailamilla (*1988, lebt und arbeitet in Santiago, Chile) konzentriert ihre Praxis auf die Wiedererlangung des Wissens der Vorfahren. In Performances, Workshops und Videos begeistert sie das Publikum mit der Mapuche-Kultur als Mittel, um den sozialen und ökologischen modernen Zustand zu kontrastieren. Natur- und Stadträume werden in ihren Arbeiten von den Körpern indigener Frauen in Aktionen besetzt, die sich mit einem Zustand der Unsichtbarkeit in dem Kontext befassen, in dem sie heute leben, vertrieben von ihren ursprünglichen Territorien.

In ihrem Essay „Anümn/Plantar“, erschienen bei Do Nothing Curating, diskutiert Paula Baeza Pailamilla die wechselhaften Beziehungen zwischen dem Kolonialprojekt, dem Mapuche-Territorium und Denkmälern. Während ihres Aufenthalts in Zürich entwickelte sie eine neue ortsspezifische Performance, kuratiert von Do Nothing Curating und unterstützt von der School of Commons.

Diese Fenstervorführung wird das Videomaterial ihrer jüngsten Performance zusammen mit früheren Videos uraufführen: Wüfko (2019), Que no nos quitn la voz (2018) und Mongeley Taiñ Dungun (2018).